Während mit Zwingli im Abendmahl der Zürcher das historische Gedenken an die Stelle der Realpräsenz getreten war, manifestierte sich im Umgang mit Schriftgut eine Verehrung der Dinglichkeit, die schon Zeitgenossen katholisch anmutete. Die im Buch behandelten Selbstzeugnisse verdanken ihre Niederschrift ebenso wie ihre Überlieferung in amtlichen und familiären Archiven weitgehend ebendiesem Kult. Dieser beruhte auch auf einem frühneuzeitlichen Ehrbegriff, der ohne Gegenständlichkeit nicht auskam. Der neue Zugriff auf Selbstzeugnisse als Dinge mit quasi-sakralem Charakter eröffnet einen neuen Blick auf Zürich im konfessionellen Zeitalter. Mitten in der reformierten Stadt an der Limmat wird eine ins Kultische hineinspielende Wertschätzung der Leiblichkeit handgreiflich.

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